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Nächster Tauschtag:

Die Stadt Gaildorf hat die Veranstaltungen in städtischen Räumen wieder freigegeben. Daher findet unser nächster Tauschtag am 6. Juli 2020, 19.30 Uhr in der Dürnitz im Alten Schloss statt. Alle BSV-Mitglieder und auch Gäste sind herzlich willkommen.
Es geht wieder los!!

Stempeleinsatz wirbt deutschlandweit für "Gemeinsam gegen Corona"
Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert

Wer ab Juli Postsendungen in Gaildorf in den Briefkasten der Deutschen Post wirft, hat die Chance, den Aufruf "Gemeinsam gegen Corona" zu verbreiten. Die Sendungen gehen nämlich von Gaildorf direkt ins Briefzentrum nach Heilbronn und erhalten erst dort den Poststempel. Eine von vier verwendeten Stempelplatten zeigt den Aufruf, sich selbst und andere zu schützen. Diese Aktion läuft ab Juli ohne festes Enddatum bei allen deutschen Briefzentren. Der Briefmarkensammlerverein Gaildorf, der schon eine eigene deutsche Briefmarkenausgabe gefordert hatte, freut sich über diese Aktion der Deutschen Post. Wenn in diesen Tagen auch die Vereinstreffen wieder starten, ist es wichtig, sich selbst und andere durch entsprechendes Verhalten zu schützen. "Leider kommt diese Reaktion der Post relativ spät. Andere Länder nutzten längst diesen Weg", betont Bernhard Scheu, der Vorsitzende der Gaildorfer Briefmarkensammler.

Wer am 01.07.2020 den Stempelersttag bekommen möchte, sollte entsprechend vorbereitete frankierte Umschläge mindestens zwei Tage vorher an die Deutsche Post AG, Niederlassung BRIEF, Stationäre Bearbeitung, Franz-Eichle-Straße 4, 74078 Heilbronn senden.   

Axel Brockmann

Briefmarkensammlerverein Gaildorf: Mit Schutzmaske und Konzept geht es weiter

Seit Monaten sind die Vereinstreffen der gaildorfer Sammlerfreunde und der Jugendgruppe ausgefallen. Jetzt scheint es einen Hoffnungsschimmer zu geben. Unter den Vorgaben von Gemeinde und Land haben die gaildorfer Sammlerfreunde ein Konzept entwickelt, wie die Vereinstreffen unter Einhaltung von strengen Hygienevorgaben wieder starten können. Vermutlich ab Juli geht es wieder im Dürnitzsaal rund um das Briefmarkensammeln. Der Verein trifft sich dort jeden ersten Montag und dritten Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr. Besucher sind dazu willkommen. Aktuelle Informationen sind jeweils zu finden unter: www.bsv-gaildorf.de.

Wichtig dabei: "Mund-Nase-Schutz". Dazu gibt es ganz passend auch eine aktuelle Markenausgabe aus Tschechien. Ineinander verbundene Schutzmasken verbinden die Menschen mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Militär, Rotem Kreuz aber auch der Post. Die bunten Tupfen auf einer Maske stehen für alle Menschen, die sich in der schwierigen Zeit gegenseitig geholfen und zusammen gehalten haben. Das B-Porto ist das Porto für einen Inlands-Standardbrief in Tschechien. Die Markenausgabe erscheint am 24. Juni 2020 in einem Zusammendruck der beiden Marken.
Axel Brockmann
"Bleib-Gesund"- Briefmarken jetzt bei der Deutschen Post verfügbar – Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert

In Corona-Zeiten ist Briefeschreiben wieder in  Mode gekommen. Nun ist es ganz einfach, mit frei wählbaren schönen  Motiven als Briefmarke dem Empfänger Mut zuzusprechen. Die  selbstklebenden Marken können in der passenden Wertstufe einfach bei der  Post im Internet bestellt werden. Sie kommen, mit kleinem Aufschlag für  Herstellung und Versand, nach wenigen Tagen direkt ins Haus. Neben  einigen vorgegebenen Motiven bietet das Angebot "Marke Individuell" auch  die Möglichkeit eigene Motive oder Texte passend zur Zeit zu erstellen  und so die eigene Marke zu gestalten.

"Hier hat die Deutsche Post nun zum  zweiten Mal schnell reagiert und an die Situation angepasste Briefmarken  herausgegeben", betont Bernhard Scheu, Vorsitzender der Gaildorfer  Sammlerfreunde. Zunächst gab es die Internetmarke, die jeder  selbst ausdrucken kann und nun eine "richtige Briefmarke". "Im Gegensatz  zur Schweizer Post besteht aber noch keine Möglichkeit, mit Briefmarken  auch für besonders Corona-Betroffene oder Helfer zu spenden", sagt  Scheu. Für die Gaildorfer Briefmarkenfreunde wäre es jedenfalls toll,  wenn die Post aus diesen Aktionen einen Teil für einen guten Zweck  spenden würde. Zudem wünschen sich die Sammler doch eine an jedem  Postschalter erhältliche Marke, die an die derzeit geltenden Regeln  erinnert oder einfach Mut zuspricht.
Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert in der Corona-Vereinsftreff-Pause
Corona-Briefmarken - etwas Überraschendes aus Neuseeland

Neuseeland  öffnet sich gerade nach Corona wieder. Wegen der doch etwas  abgeschiedenen Lage und strikter Kontaktregeln hatte Neuseeland bisher  einen relativ milden Verlauf der Pandemie. Dabei hatten die Neuseeländer  eine nette Idee, wie sie die Zeit daheim nutzen und doch Kontakt zu  vorbeilaufenden Menschen aufrecht erhalten: Stell einen Teddy ins  Fenster oder an einen anderen Ort auf. Die süßen Teddybären haben dabei  sicherlich nicht nur Kinder sondern alle Menschen angesprochen. Jetzt  konnte man auf friedliche "Bärenjagd" gehen. Das hat die Menschen  zusammengehalten und auch ein Lächeln hervorgerufen.
Diese  freundliche "Bärenjagd" wurde nun mit einer Briefmarkenausgabe der  Neuseeländischen Post gewürdigt. Sechs Fotos von Bären aus dem ganzen  Land wurden ausgewählt und jeder der Bären, bzw. seine Familie, kann  seine eigene Geschichte erzählen. Der Block ist mit einem Zuschlag für  das Rote Kreuz und die Organisation "Bear Hunt" versehen und hilft damit  nochmal, Corona-Folgen zu lindern.

Axel Brockmann    
Corona-Briefmarken sind Zeitgeschichte - Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert
Die Rolle der Volksrepublik China in der Corona-Pandemie ist umstritten. Eine für April geplante Briefmarkenausgabe "Dank den Helfern in der ersten Linie" wurde von der chinesischen Postverwaltung bisher nicht verausgabt und ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Gezeigt werden können daher nur zwei Entwürfe. Ob diese Markenausgabe jemals erscheinen wird, ist unklar. Insoweit spiegelt diese geplante und angekündigte Markenausgabe aktuelle Zeitgeschichte wider. Die chinesischen Helfer wurden trotzdem geehrt: In Poststempeln, die schneller umgesetzt und möglicherweise nicht von höchster Stelle abgesegnet werden müssen, findet sich jedenfalls maskentragendes medizinisches Personal.
Weltweit finden sich immer mehr Postverwaltungen, die Marken mit Aufrufen zum Schutz vor dem weltweit aktiven Virus aufrufen oder einfach denen Zuspruch geben wollen, wie die Zeit daheim und für die Gesellschaft hilfreich genutzt werden kann. Der Briefmarkensammlerverein Gaildorf hatte sich schon mehrfach - bisher erfolglos - für eine eigene deutsche Markenausgabe eingesetzt. Bisher können - wie in vielen anderen Ländern auch - von der Deutschen Post nur selbstgestaltete Marken Individuell oder Internetmarken bezogen werden. Lediglich Privatpostdienstleister haben in Deutschland schneller gehandelt und eigene Ausgaben hergestellt.
"Schon heute kann mit Marken, Poststempeln und postalischen Hinweisen eine kleine Sammlung zusammengestellt werden.", ist Bernhard Scheu,  Vorsitzender des Briefmarkensammlervereins Gaildorf, überzeugt und gespannt, was Sammler aus aller Welt zusammen tragen werden. Nicht nur Markenausgaben, sondern auch die mit Hinweisstempeln belegten Verzögerungen im internationalen Postverkehr machen es interessant, sich als Philatelist mit dem Thema näher zu beschäftigen. Daher ist für ihn Briefmarkensammeln ein Hobby, das zeitgeschichtlich immer aktuell ist. Wenn - wie erwartet - die Vereinstreffen wieder stattfinden können, bleiben den Sammlern die Dokumentation einer Zeit, die so schnell nicht vergessen werden kann.
Wer weitere Informationen zum Thema Corona in der Philatelie sucht, findet diese auf der englischsprachigen Internetseite: https://www.postoveznamky.sk/tribute-to-first-line-warriors-coronavirus-covid-19-pandemic-and-philately
Axel Brockmann
Deutsche Post bietet Corona-Motive für Internetmarke an - Gaildorfer Briefmarkensammlerverein informiert

Vor wenigen Tagen hatte der Briefmarkensammlerverein Gaildorf eine Briefmarkenausgabe mit Zuschlag aus Anlass der Corona-Pandemie gefordert (siehe untenstehenden Bericht). Jetzt hat die Deutsche Post gehandelt und bietet zwei  passende Zusatzmotive an. "Vielen Dank allen Heldinnen & Helden" und  die Aussage "Wir bleiben zuhause" kann als Zusatzmotiv zumindest bei den Internetmarken der Deutschen Post ausgewählt werden.

Mit der Internetmarke können vom heimischen PC aus "Wertlabels" für den Versand von Briefsendungen im In- und Ausland ausgedruckt werden. Wer ohnehin möglichst wenig Kontakt mit Personen außerhalb seines Haushalts haben sollte, kann dann ohne Besuch am Schalter oder Automaten, sich die benötigten Wertstufen selbst ausdrucken und die Sendungen dann damit versehen einfach in den Briefkasten werfen. Dieser Service ist unter https://shop.deutschepost.de/internetmarke verfügbar.

Solche Internetmarken sind zwar in den Briefmarkenkatalogen für Sammler bisher nicht zu finden, betont Bernhard Scheu, Vorsitzender des Gaildorfer  Sammlervereins. "Ich bin mir aber sicher, dass später einmal solche Stücke von Sammlern gesucht werden. Immerhin spiegeln sie doch viel Zeitgeschichte wider." Trotzdem würden sich die Gaildorfer Sammler auch über eine richtige Zuschlagsmarke, die auch in den Katalogen zu finden ist, sehr freuen. Eine amtliche Briefmarkenausgabe mit der  Landesbezeichnung Deutschland könnte, mit einem Zuschlag versehen, auch eine Hilfe für besonders betroffene Menschen und gemeinnützige  Einrichtungen sicherstellen.

Axel Brockmann       
Inzwischen haben auch China und Vietnam Briefmarken zu Corona ausgegeben.

Gaildorfer Briefmarkensammler melden neue Corona Briefmarke aus der Schweiz - Wäre das auch etwas für die Deutsche Post?

Mit  einer Briefmarkenausgabe würdigt die Schweiz nicht nur den Zusammenhalt  der Menschen in Zeiten der Corona Pandemie. Der volle Erlös der Marke,  die für fünf Franken verkauft wird, geht an die schweizer  Hilforganistaion Glückskette und das Rote Kreuz. Die Marke kann aber  auch als Porto für Inlandsbriefe verwendet werden. Sie hat dann einen  Wert von einem Franken. Das so eingenommene Geld soll jenen Menschen zu  Gute kommen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

Die  eindrucksvolle Gestaltung wird ergänzt mit dem Hinweis auf COVID-19 und  dem Wort Solidarität in allen vier Amtssprachen der Schweiz. Die Marke  soll auch nach einem Überwinden der Krise an diese gelebte Verbundenheit der Menschen erinnern.








Kann es so eine Aktion auch in Deutschland  geben? Für Bernhard Scheu, Vorsitzender des Gaildorfer  Briefmarkensammlervereins, ist das keine Unmöglichkeit. Zur  Hochwasserhilfe und für die Kosovo-Hilfe hat es bereits solche  Zuschlagsausgaben gegeben. Für die Herausgabe neuer Briefmarken ist der  Finanzminister zuständig. Damit es schnell gehen konnte, hat man damals  bereits verwendete Motive ergänzt. Die anderen Länder (die erste Marke  erschien im Iran) haben es aber geschafft, sogar passende Motive neu zu  gestalten und eine solche Aktion schnell umzusetzen. Warum sollte dies  bei uns nicht auch möglich sein? Dann könnte jeder Postkunde auf  einfachem Weg "mit Briefmarken Gutes tun". Und die Sammler hätten etwas,  was an die schwierige Zeit und die gelebte Solidarität erinnert.

Axel Brockmann
Gaildorfer Sammlerfreunde trauern um ihr Vereinsmitglied Karl Hieber

Eine schwere Erkrankung hatte es Karl Hieber (1939 - 2020) aus Gaildorf für längere Zeit unmöglich gemacht, die Vereinsabende zu besuchen. Bei einem der wenigen kurzen Besuche der letzten Zeit gab es etwas Hoffnung, sich wieder mehr seinem Hobby widmen zu können. Am 14.04.2020 hat Karl Hieber für uns unerwartet sein Sammelalbum für immer geschlossen.

Seit Juli 1973 gehörte Karl Hieber dem Gaildorfer Briefmarkensammlerverein an. Er war über die ganze Dauer seiner Mitgliedschaft im Verein aktiv. Von 1977 bis 1988 leitete er die Vereinsgeschicke als dessen Geschäftsführer. Im Anschluss daran war es bis 2018 als Kassenprüfer tätig. Seine Sammelgebiete Finnland und Flugzeuge präsentierte er bei den GABRIA-Ausstellungen und Briefmarkenschauen des Vereins. Sammlerfreunden, ob jung oder älter, stand er jederzeit mit Hilfe und Rat zur Verfügung. Der Briefmarkensammlerverein Gaildorf zeichnete ihn für seine Aktivitäten 2004 mit der Vereinsmedaille in Gold, der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine und der Bund Deutscher Philatelisten verliehen ihm Auszeichnungen in Silber und  Bronze.

Die schönen Erinnerungen an die Zeit, in der wir gemeinsam unser Hobby und die Gemeinschaft im Verein erleben durften, werden in unseren Herzen das Gedenken an Karl Hieber aufrechterhalten. Seinen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Vorstand und Ausschuss
Briefmarkensammlerverein Gaildorf e.V.
Der Iran würdigt seine Helden im Kampf gegen Corona mit einer Briefmarke

Beklascht  oder einfach nur ein "Dankeschön"; die Helden der Corona-Pandamie im  Gesundheitswesen, der Pflege, der Forschung und in allen Bereichen, die  für ein Gemeinwesen wichtig sind, werden gefeiert. Im Iran, einem  schwerst betroffenen Land, gibt es als Dank nunmehr eine  Briefmarkenausgabe für die Helden des Alltags. Irans Machthaber müssen  auch Aktivität zeigen, nachdem lange Zeit die Pandemie verharmlost und  wohl auch geschönte Zahlen weitergegeben haben. Zudem wirken sich die  Sanktionen beim Zugang zu Medikamenten aus. So macht diese kleine  Briefmarke erschreckend deutlich, wie wichtig Schutzmaßnahmen sind, auch  wenn sie mit erheblichen Einschränkungen für die Menschen verbunden  sind und das es Menschen bedarf, die trotz erhöhtem Anteckungsrisiko  bereit sind, in dieser Situation zu helfen.  

 Briefmarkkensammler sind ebenfalls von Corona betroffen.  Vereinstreffen, Tauschtage und Ausstellungen sind vorerst abgesagt.  Dafür erlebt das Briefmarkensammeln daheim und der briefliche Austausch  elektronisch oder auch mit der guten alten gelben Post einen Aufschwung.  Immerhin kann man das Hobby gut als Familienhobby betreiben: Wer über  Jahre hinweg Marken zum Ablösen aufgehoben hat, findet nun die Zeit sich  mit den Marken zu beschäftigen. Ablösen, trocknen, sortieren oder  einfach die Motive betrachten. So ist auch eine Reise in fremde Länder  möglich, die gerade verschlossen sind. Plötzlich findet man dafür Zeit.  Aktuell ist das Hobby zudem - das zeigt die Briefmarke aus dem Iran.

Axel Brockmann          

Haller Briefmarkensammler ausgezeichnet - Wolfgang Maurer seit 40 Jahren Mitglied

 Für 40-jährige Mitgliedschaft im Bund Deutscher Philalelisten und im Briefmarkensammlerverein Gaildorf konnte der Vorsitzende Bernhard Scheu Herrn Wolfgang Maurer aus Schwäbisch Hall bei der Jahreshauptversammlung der Briefmarkenfreunde persönlich auszeichnen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Samstag, 7.3.2020, im Gasthof Kocherbähnle in Gaildorf Unterrot standen, neben einem Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr, verschiedene Auszeichnungen im Mittelpunkt. So bekamen Christian Brockmann (Rosengarten), Luca Neumeister (Mainhardt), Joachim Rausch (Fichtenberg) und Florian Rupp (Gaildorf) die Auszeichnung für eine 10jährige Mitgliedschaft. Jürgen Lukosch (Schwäbisch Hall) und Manfred Salzmann (Gaildorf) bekamen diese Auszeichnung für 15 beziehungsweise 50 Jahre Mitgliedschaft.

 Werner Halaczinsky (Bühlerzell) konnte zudem mit der Ehrennadel des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine in Bronze und Klaus Schumm (Mainhardt) die höchste vereinseigene Auszeichnung in Gold verliehen werden.

 Axel Brockmann
Bild: Kurt Schary
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