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Aktuelles:

Laut Verordnung der Stadt Gaildorf finden in den Räumen der Stadt bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mehr statt. Dies betrifft auch unsere Tauschtage, diese können vorläufig nicht mehr stattfinden. Bei Änderungen werden Sie hier sofort informiert.

Auf der (virtuellen) Vorstandssitzung vom 27. Januar 2021 hat der Vorstand beschlossen, aufgrund der unsicheren Planungslage die für den 6. März 2021 vorgesehene Jahreshauptversammlung zu verschieben und sie mit der Jahreshauptversammlung 2022 zusammenzulegen. Dies wäre dann der 5. März 2022, dabei würden auch wieder turnusgemäß die Wahlen zum Vorstand und Ausschuss stattfinden.
Da noch nicht klar ist, ob im Herbst wieder Großveranstaltungen stattfinden können, entschied sich der Vorstand dafür, die vorgesehene zweitägige GABRIA auf den Herbst 2022 zu verschieben und in diesem Jahr "nur" einen Großtauschtag am 7. November einzuplanen.







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Gaildorfer Großtauschtag am 08. November 2020 kann nicht stattfinden.
Durchführung von Freizeitveranstaltungen nicht mehr möglich - Räume der  Stadt Gaildorf bleiben für öffentliche Benutzung gesperrt.

Im Hinblick auf die getroffenen Einschränkungen und die lokale Entwicklung in Gaildorf und im Landkreis Schwäbisch Hall sind  alle städtischen Räume für öffentliche Benutzung gesperrt, unabhängig  von der Personenzahl. Damit kann der geplante Großtauschtag am 08. November 2020 auch  unter Hygienemaßnahmen in der Limpurghalle in Gaildorf nicht  stattfinden.

Der bereits vorbereitete  Sonderstempel zum Vogel des Jahres und dem internationalen  ICARUS-Programm zum Vogelzug wird als zurückgezogener Sonderstempel in  Weiden geführt. Die bereits vorbereiteten Belege mit Sonderstempel und  die Marke Individuell zum Jubiläum "175 Jahre in Württembergische  Eisenbahn" können daher noch bei Joachim Rupp, Prescherstraße 38 in  74405 Gaildorf bezogen werden. Bis zum 08.11.2020 eingehende Briefe und  Karten wird der Verein zur Stempelung mit dem Sonderstempel nach Weiden  weiterleiten.

Der BSV-Gaildorf hat bis zuletzt auf  eine Verbesserung des Corona-Entwicklung gehofft und an der  Veranstaltung festgehalten und auf eine Durchführung mit Hygienekonzept  gesetzt. Wir haben aber auch Verständnis für die politischen  Entscheidungen und auch wir wollen jede Gefährdung unserer Besucher  ausschließen. Wir haben uns auf eine schöne Veranstaltung mit vielen  persönlichen Begegnungen gefreut und viele Vorbereitungen für eine  sichere Durchführung getroffen. Wir bedauern die Absage umso mehr und  hoffen, Sie im nächsten Jahr bei unserer Veranstaltung in der  Limpurghalle in Gaildorf wieder begrüßen zu können. Bleiben Sie gesund.

Bernhard Scheu
Vorsitzender BSV Gaildorf e.V.


Den für den Großtauschtag vorgesehenen Umschlag sowie die Postkarte ist über unseren Kassier Joachim Rupp weiterhin zu erhalten.




Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jungen Briefmarkenfreunde nach Gaildorf geholt: Auszeichnung für Christian Brockmann und Benjamin Graf

Passend zum Tag der Deutschen Einheit konnte das gemischte Team aus Sachsen-Anhalt und Südwest die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Jungen Briefmarkenfreunde in Mainz gewinnen. Christian Brockmann aus Rosengarten und Benjamin Graf aus Ladekath setzten sich mit über 100 Punkten Abstand gegenüber den Zweitplazierten Sarah Stellbrink und Julia Vetter aus Nordrhein-Westfalen durch. Christian Brockmann ist Mitglied im Gaildorfer Briefmarkensammlerverein und wird sein Exponat auch beim Gaildorfer Großtauschtag am 08. November 2020 in der Limpurghalle zeigen.
    
Christian und Benjamin nehmen bereits zum zweiten Mal als Team an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft teil. Briefmarkensammeln als gemeinsames Hobby kann so auch über eine große Distanz gepflegt werden. An zwei Tagen (3. und 4. Oktober 2020) gab es verschiedene Wettbewerbe, wobei Wissen über das Briefmarkensammeln, eine mitgebrachte und ausgestellte Sammlung und ein dort erstelltes kleines Exponat jeweils Punkte für die Teilnehmer brachten. Wichtig war aber auch die Begegnung in der Jugendherberge und gemeinsame Erlebnisse und neue Freundschaften in der Stadt Mainz. Der Verein für Briefmarkenkunde von 1885 Mainz hatte ein vielseitiges Programm erstellt und eine schöne Ausstellung, die JuPhila 2020,  im Haus der Jugend organisiert.  Gleichzeitig fand auch der Stiftungswettbewerb statt. Heiner Schrop von der Deutschen Philatelisten-Jugend organisierte einen spannenden Wettbewerbsteil mit kniffligen Fragen, die auch die erwachsenen Begleiter nicht immer leicht zu lösen waren.
Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert

Auch  der Vatikan hat das Thema Corona aufgegriffen: Er gedenkt der Märtyrer und Helden des Coronavirus mit der Ausgabe eines Luftpostleichtbriefes.  Bereits in seiner Predigt am Palmsonntag wies Papst Franziskus auf  die wahren Helden hin, die in diesen Tagen zum Vorschein kommen. Für den  Heiligen Vater sind es nicht diejenigen, die Ruhm, Geld und Erfolg  haben, sondern es sind diejenigen, die in Selbsthingabe anderen dienen.  Der Künstler Marco Ventura zeigt einen Arzt, eine Krankenschwester und  einen Priester, die einem Kranken liebevoll assistieren. Das erinnert  auch an die Menschen, die im Dienst für die vom Coronavirus betroffenen  Menschen starben. Die Marke zeigt den durch verabreichten Impfstoff  geschädigten Virus und ist damit ihrer Zeit und der Impfstoffentwicklung  etwas voraus. Der Luftpostleichtbrief kann ab dem Vatikan weltweit  verschickt werden.

Die  Gaildorfer Briefmarkensammler haben - unter einem entsprechenden  Hygienekonzept - Ihre Vereinstreffen wieder gestartet. Jeden ersten  Montag und dritten Mittwoch im Monat treffen sich die erwachsenen  Sammler im Dürnitzsaal um 19.30 Uhr. Auch Gäste sind dabei willkommen.  Um die Einhaltung der Hygieneregeln wird gebeten.   
Tauschtreffen gehen auch im August weiter

Nach der erfolgreichen Durchführung der ersten zwei Vereinstreffen gehen die Planungen für die Treffen am Montag, dem 03. August und am Mittwoch, dem 19. August weiter. Unter Beachtung des Hygienekonzepts konnten Vereinsmitglieder und Gäste tauschen und sich über das schöne Hobby Briefmarkensammeln austauschen.

Auch die Planungen für den Gaildorfer  Großtauschtag am 08.11.2020 gehen weiter. Hier erfolgen bereits Planungen, wie die Abstände und Wege so vorgegeben werden können, dass sich  möglichst wenig Menschen gefährlich nahe kommen können. Auch andere  Vorgaben wird der BSV noch umsetzen, wenn dies notwendig ist. Nach  Absage der Briefmarken-Messe in Sindelfingen für 2020 rechnen die gaildorfer Sammlerfreunde mit einem größeren Interesse an ihrer Veranstaltung. "Natürlich können wir nicht eine Messe für hunderte von Besuchern durchführen", betont Bernhard Scheu, als Vorsitzender des BSV Gaildorf. "Wer aus der Region aber bisher seine philatelitischen Einkäufe in Sindelfingen getätigt hat, wird sicherlich überrascht sein, welch breites Angebot auch hier in Gaildorf zu finden ist." So ist beispielsweise bei der Sonderpostfiliale das Marken- und Philatelieprogramm der Deutschen Post verfügbar.

Die neue Briefmarkenausgabe der Vereinten Nationen macht nochmals deutlich, wie jeder Einzelne gegen Corona Antworten geben kann: Die Gemeinschaftsausgabe in Blockform der drei Dienstsitze New York, Genf und Wien stellt Händewaschen, Distanzeinhaltung und die Kenntnis der Symptome als genauso wichtig dar, wie Solidarität, Wohlwollen und den Kampf gegen Falschmeldungen und Verschwörungstheorien. Die Marken in US Dollar, Schweizer Franken und Euro sind jeweils mit einem Zuschlag für den COVID-19 Hilfsfond der Weltgesundheitsorganistion versehen und können nur an den jeweiligen Dienstsitzen verwendet werden.

Axel Brockmann
Stempeleinsatz wirbt deutschlandweit für "Gemeinsam gegen Corona"
Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert

Wer ab Juli Postsendungen in Gaildorf in den Briefkasten der Deutschen Post wirft, hat die Chance, den Aufruf "Gemeinsam gegen Corona" zu verbreiten. Die Sendungen gehen nämlich von Gaildorf direkt ins Briefzentrum nach Heilbronn und erhalten erst dort den Poststempel. Eine von vier verwendeten Stempelplatten zeigt den Aufruf, sich selbst und andere zu schützen. Diese Aktion läuft ab Juli ohne festes Enddatum bei allen deutschen Briefzentren. Der Briefmarkensammlerverein Gaildorf, der schon eine eigene deutsche Briefmarkenausgabe gefordert hatte, freut sich über diese Aktion der Deutschen Post. Wenn in diesen Tagen auch die Vereinstreffen wieder starten, ist es wichtig, sich selbst und andere durch entsprechendes Verhalten zu schützen. "Leider kommt diese Reaktion der Post relativ spät. Andere Länder nutzten längst diesen Weg", betont Bernhard Scheu, der Vorsitzende der Gaildorfer Briefmarkensammler.

Axel Brockmann

Briefmarkensammlerverein Gaildorf: Mit Schutzmaske und Konzept geht es weiter

Seit Monaten sind die Vereinstreffen der gaildorfer Sammlerfreunde und der Jugendgruppe ausgefallen. Jetzt scheint es einen Hoffnungsschimmer zu geben. Unter den Vorgaben von Gemeinde und Land haben die gaildorfer Sammlerfreunde ein Konzept entwickelt, wie die Vereinstreffen unter Einhaltung von strengen Hygienevorgaben wieder starten können. Vermutlich ab Juli geht es wieder im Dürnitzsaal rund um das Briefmarkensammeln. Der Verein trifft sich dort jeden ersten Montag und dritten Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr. Besucher sind dazu willkommen. Aktuelle Informationen sind jeweils zu finden unter: www.bsv-gaildorf.de.

Wichtig dabei: "Mund-Nase-Schutz". Dazu gibt es ganz passend auch eine aktuelle Markenausgabe aus Tschechien. Ineinander verbundene Schutzmasken verbinden die Menschen mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei, Militär, Rotem Kreuz aber auch der Post. Die bunten Tupfen auf einer Maske stehen für alle Menschen, die sich in der schwierigen Zeit gegenseitig geholfen und zusammen gehalten haben. Das B-Porto ist das Porto für einen Inlands-Standardbrief in Tschechien. Die Markenausgabe erscheint am 24. Juni 2020 in einem Zusammendruck der beiden Marken.
Axel Brockmann
"Bleib-Gesund"- Briefmarken jetzt bei der Deutschen Post verfügbar – Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert

In Corona-Zeiten ist Briefeschreiben wieder in  Mode gekommen. Nun ist es ganz einfach, mit frei wählbaren schönen  Motiven als Briefmarke dem Empfänger Mut zuzusprechen. Die  selbstklebenden Marken können in der passenden Wertstufe einfach bei der  Post im Internet bestellt werden. Sie kommen, mit kleinem Aufschlag für  Herstellung und Versand, nach wenigen Tagen direkt ins Haus. Neben  einigen vorgegebenen Motiven bietet das Angebot "Marke Individuell" auch  die Möglichkeit eigene Motive oder Texte passend zur Zeit zu erstellen  und so die eigene Marke zu gestalten.

"Hier hat die Deutsche Post nun zum  zweiten Mal schnell reagiert und an die Situation angepasste Briefmarken  herausgegeben", betont Bernhard Scheu, Vorsitzender der Gaildorfer  Sammlerfreunde. Zunächst gab es die Internetmarke, die jeder  selbst ausdrucken kann und nun eine "richtige Briefmarke". "Im Gegensatz  zur Schweizer Post besteht aber noch keine Möglichkeit, mit Briefmarken  auch für besonders Corona-Betroffene oder Helfer zu spenden", sagt  Scheu. Für die Gaildorfer Briefmarkenfreunde wäre es jedenfalls toll,  wenn die Post aus diesen Aktionen einen Teil für einen guten Zweck  spenden würde. Zudem wünschen sich die Sammler doch eine an jedem  Postschalter erhältliche Marke, die an die derzeit geltenden Regeln  erinnert oder einfach Mut zuspricht.
Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert in der Corona-Vereinsftreff-Pause
Corona-Briefmarken - etwas Überraschendes aus Neuseeland

Neuseeland  öffnet sich gerade nach Corona wieder. Wegen der doch etwas  abgeschiedenen Lage und strikter Kontaktregeln hatte Neuseeland bisher  einen relativ milden Verlauf der Pandemie. Dabei hatten die Neuseeländer  eine nette Idee, wie sie die Zeit daheim nutzen und doch Kontakt zu  vorbeilaufenden Menschen aufrecht erhalten: Stell einen Teddy ins  Fenster oder an einen anderen Ort auf. Die süßen Teddybären haben dabei  sicherlich nicht nur Kinder sondern alle Menschen angesprochen. Jetzt  konnte man auf friedliche "Bärenjagd" gehen. Das hat die Menschen  zusammengehalten und auch ein Lächeln hervorgerufen.
Diese  freundliche "Bärenjagd" wurde nun mit einer Briefmarkenausgabe der  Neuseeländischen Post gewürdigt. Sechs Fotos von Bären aus dem ganzen  Land wurden ausgewählt und jeder der Bären, bzw. seine Familie, kann  seine eigene Geschichte erzählen. Der Block ist mit einem Zuschlag für  das Rote Kreuz und die Organisation "Bear Hunt" versehen und hilft damit  nochmal, Corona-Folgen zu lindern.

Axel Brockmann    
Corona-Briefmarken sind Zeitgeschichte - Briefmarkensammlerverein Gaildorf informiert
Die Rolle der Volksrepublik China in der Corona-Pandemie ist umstritten. Eine für April geplante Briefmarkenausgabe "Dank den Helfern in der ersten Linie" wurde von der chinesischen Postverwaltung bisher nicht verausgabt und ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Gezeigt werden können daher nur zwei Entwürfe. Ob diese Markenausgabe jemals erscheinen wird, ist unklar. Insoweit spiegelt diese geplante und angekündigte Markenausgabe aktuelle Zeitgeschichte wider. Die chinesischen Helfer wurden trotzdem geehrt: In Poststempeln, die schneller umgesetzt und möglicherweise nicht von höchster Stelle abgesegnet werden müssen, findet sich jedenfalls maskentragendes medizinisches Personal.
Weltweit finden sich immer mehr Postverwaltungen, die Marken mit Aufrufen zum Schutz vor dem weltweit aktiven Virus aufrufen oder einfach denen Zuspruch geben wollen, wie die Zeit daheim und für die Gesellschaft hilfreich genutzt werden kann. Der Briefmarkensammlerverein Gaildorf hatte sich schon mehrfach - bisher erfolglos - für eine eigene deutsche Markenausgabe eingesetzt. Bisher können - wie in vielen anderen Ländern auch - von der Deutschen Post nur selbstgestaltete Marken Individuell oder Internetmarken bezogen werden. Lediglich Privatpostdienstleister haben in Deutschland schneller gehandelt und eigene Ausgaben hergestellt.
"Schon heute kann mit Marken, Poststempeln und postalischen Hinweisen eine kleine Sammlung zusammengestellt werden.", ist Bernhard Scheu,  Vorsitzender des Briefmarkensammlervereins Gaildorf, überzeugt und gespannt, was Sammler aus aller Welt zusammen tragen werden. Nicht nur Markenausgaben, sondern auch die mit Hinweisstempeln belegten Verzögerungen im internationalen Postverkehr machen es interessant, sich als Philatelist mit dem Thema näher zu beschäftigen. Daher ist für ihn Briefmarkensammeln ein Hobby, das zeitgeschichtlich immer aktuell ist. Wenn - wie erwartet - die Vereinstreffen wieder stattfinden können, bleiben den Sammlern die Dokumentation einer Zeit, die so schnell nicht vergessen werden kann.
Wer weitere Informationen zum Thema Corona in der Philatelie sucht, findet diese auf der englischsprachigen Internetseite: https://www.postoveznamky.sk/tribute-to-first-line-warriors-coronavirus-covid-19-pandemic-and-philately
Axel Brockmann
Deutsche Post bietet Corona-Motive für Internetmarke an - Gaildorfer Briefmarkensammlerverein informiert

Vor wenigen Tagen hatte der Briefmarkensammlerverein Gaildorf eine Briefmarkenausgabe mit Zuschlag aus Anlass der Corona-Pandemie gefordert (siehe untenstehenden Bericht). Jetzt hat die Deutsche Post gehandelt und bietet zwei  passende Zusatzmotive an. "Vielen Dank allen Heldinnen & Helden" und  die Aussage "Wir bleiben zuhause" kann als Zusatzmotiv zumindest bei den Internetmarken der Deutschen Post ausgewählt werden.

Mit der Internetmarke können vom heimischen PC aus "Wertlabels" für den Versand von Briefsendungen im In- und Ausland ausgedruckt werden. Wer ohnehin möglichst wenig Kontakt mit Personen außerhalb seines Haushalts haben sollte, kann dann ohne Besuch am Schalter oder Automaten, sich die benötigten Wertstufen selbst ausdrucken und die Sendungen dann damit versehen einfach in den Briefkasten werfen. Dieser Service ist unter https://shop.deutschepost.de/internetmarke verfügbar.

Solche Internetmarken sind zwar in den Briefmarkenkatalogen für Sammler bisher nicht zu finden, betont Bernhard Scheu, Vorsitzender des Gaildorfer  Sammlervereins. "Ich bin mir aber sicher, dass später einmal solche Stücke von Sammlern gesucht werden. Immerhin spiegeln sie doch viel Zeitgeschichte wider." Trotzdem würden sich die Gaildorfer Sammler auch über eine richtige Zuschlagsmarke, die auch in den Katalogen zu finden ist, sehr freuen. Eine amtliche Briefmarkenausgabe mit der  Landesbezeichnung Deutschland könnte, mit einem Zuschlag versehen, auch eine Hilfe für besonders betroffene Menschen und gemeinnützige  Einrichtungen sicherstellen.

Axel Brockmann       
Inzwischen haben auch China und Vietnam Briefmarken zu Corona ausgegeben.

Gaildorfer Briefmarkensammler melden neue Corona Briefmarke aus der Schweiz - Wäre das auch etwas für die Deutsche Post?

Mit  einer Briefmarkenausgabe würdigt die Schweiz nicht nur den Zusammenhalt  der Menschen in Zeiten der Corona Pandemie. Der volle Erlös der Marke,  die für fünf Franken verkauft wird, geht an die schweizer  Hilforganistaion Glückskette und das Rote Kreuz. Die Marke kann aber  auch als Porto für Inlandsbriefe verwendet werden. Sie hat dann einen  Wert von einem Franken. Das so eingenommene Geld soll jenen Menschen zu  Gute kommen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

Die  eindrucksvolle Gestaltung wird ergänzt mit dem Hinweis auf COVID-19 und  dem Wort Solidarität in allen vier Amtssprachen der Schweiz. Die Marke  soll auch nach einem Überwinden der Krise an diese gelebte Verbundenheit der Menschen erinnern.








Kann es so eine Aktion auch in Deutschland  geben? Für Bernhard Scheu, Vorsitzender des Gaildorfer  Briefmarkensammlervereins, ist das keine Unmöglichkeit. Zur  Hochwasserhilfe und für die Kosovo-Hilfe hat es bereits solche  Zuschlagsausgaben gegeben. Für die Herausgabe neuer Briefmarken ist der  Finanzminister zuständig. Damit es schnell gehen konnte, hat man damals  bereits verwendete Motive ergänzt. Die anderen Länder (die erste Marke  erschien im Iran) haben es aber geschafft, sogar passende Motive neu zu  gestalten und eine solche Aktion schnell umzusetzen. Warum sollte dies  bei uns nicht auch möglich sein? Dann könnte jeder Postkunde auf  einfachem Weg "mit Briefmarken Gutes tun". Und die Sammler hätten etwas,  was an die schwierige Zeit und die gelebte Solidarität erinnert.

Axel Brockmann
Der Iran würdigt seine Helden im Kampf gegen Corona mit einer Briefmarke

Beklascht  oder einfach nur ein "Dankeschön"; die Helden der Corona-Pandamie im  Gesundheitswesen, der Pflege, der Forschung und in allen Bereichen, die  für ein Gemeinwesen wichtig sind, werden gefeiert. Im Iran, einem  schwerst betroffenen Land, gibt es als Dank nunmehr eine  Briefmarkenausgabe für die Helden des Alltags. Irans Machthaber müssen  auch Aktivität zeigen, nachdem lange Zeit die Pandemie verharmlost und  wohl auch geschönte Zahlen weitergegeben haben. Zudem wirken sich die  Sanktionen beim Zugang zu Medikamenten aus. So macht diese kleine  Briefmarke erschreckend deutlich, wie wichtig Schutzmaßnahmen sind, auch  wenn sie mit erheblichen Einschränkungen für die Menschen verbunden  sind und das es Menschen bedarf, die trotz erhöhtem Anteckungsrisiko  bereit sind, in dieser Situation zu helfen.  

 Briefmarkkensammler sind ebenfalls von Corona betroffen.  Vereinstreffen, Tauschtage und Ausstellungen sind vorerst abgesagt.  Dafür erlebt das Briefmarkensammeln daheim und der briefliche Austausch  elektronisch oder auch mit der guten alten gelben Post einen Aufschwung.  Immerhin kann man das Hobby gut als Familienhobby betreiben: Wer über  Jahre hinweg Marken zum Ablösen aufgehoben hat, findet nun die Zeit sich  mit den Marken zu beschäftigen. Ablösen, trocknen, sortieren oder  einfach die Motive betrachten. So ist auch eine Reise in fremde Länder  möglich, die gerade verschlossen sind. Plötzlich findet man dafür Zeit.  Aktuell ist das Hobby zudem - das zeigt die Briefmarke aus dem Iran.

Axel Brockmann          

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