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Nächster Tauschtag: Mittwoch, 19. Juni 2019    19.30. Uhr in der Dürnitz im Alten Schloss
Schwäbisch Haller Sonderstempel wird nur in Berlin geführt
 
Kirche St. Michael wieder einmal im Postsonderstempel gezeigt
500 Jahre Oberdeutsche Reformation in Schwäbisch Hall auf Sonderstempel vom 02.05.2019
 
(abr) Schwäbisch Hall ist Reformationsstadt. Mit einer besonderen Briefmarkenausgabe aus Deutschland und der Schweiz würdigt die Deutsche Post das Ereignis "500 Jahre Zürcher und Oberdeutsche Reformation". Ein passender Sonderstempel der Deutschen Post zu dieser Briefmarkenausgabe kommt aus der Reformationsstadt Schwäbisch Hall. Für Sammler allerdings ein Wermutstropfen: In Schwäbisch Hall wird es den Stempel mit der Michaelskirche - trotz Ortsangabe Schwäbisch Hall - nicht geben.
 

Huldrych Zwingli (1484-1531) gehört mit zu den bedeutendsten Figuren der Reformation. Namentlich für Zürich und viele oberdeutsche Städte wie Augsburg, Konstanz oder Schwäbisch Hall kann sein Einfluss kaum hoch genug eingeschätzt werden. Als Beginn dieses Wirkens gilt Zwinglis Amtsantritt als Leutpriester am Grossmünster Zürich im Jahr 1519. In der Folge realisierte er zusammen mit Leo Jud eine vollständige Bibelübersetzung in das Alemannische Deutsch, die eidgenössische Kanzleisprache. Somit lag noch vor Luthers Version erstmals eine deutsche Bibel vor. Grund genug also für eine schweizerischdeutsche Gemeinschaftsbriefmarke «Huldrych Zwingli - 500 Jahre Zürcher und oberdeutsche Reformation».
 
Für die Gestaltung der Sondermarke wurde in beiden Ländern ein Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem ein deutscher Beitrag siegreich hervorging. Er überzeugte die Jury mit seiner zeitgenössischen Gestaltung und dem markigen Zitat «Tut um Gottes willen etwas Tapferes». Der Spruch sei gewählt worden, weil sich die mutige Position Zwinglis mit den überlieferten Porträtbildern kaum vermitteln lasse; die Absicht sei es gewesen, durch den direkten Appell an den Betrachter den Abstand von 500 Jahren verschwinden zu lassen.
 
Die amtliche Stempelankündigung der Deutschen Post kam relativ spät. Üblicherweise findet sich darin ein Hinweis, wo und wann der Stempel am angegebenen Ort für Sammler abgeschlagen wird. Dieser Hinweis fehlte in der Information der Deutschen Post. Sammler werden auf die Stempelstelle in Berlin verwiesen. Marc-Jannis Prelle vom Erlebnis Briefmarkenteam der Deutschen Post AG bestätigte dann auch, dass ein Einsatz des Stempels in Schwäbisch Hall nicht geplant sei. Für Axel Brockmann vom Briefmarkensammlerverein in Gaildorf ein Grund, sich an Oberbürgermeister Herrmann-Josef Pelgrim und Dekanin Anne-Kathrin Kruse zu wenden. Auch Sammler*innen in Schwäbisch Hall sollten die Möglichkeit haben, mit diesem Stempel in Schwäbisch Hall Post versenden zu können. Ob es mit entsprechender Hilfe noch gelingen wird, den Stempel nach Hall zu bekommen, dürfte aber schwierig werden.
 
Sammler, die den Stempel in ihre Sammlung aufnahmen wollen, können sich auch die Stempelstelle der Deutschen Post AG in Berlin (11508 Berlin) wenden. Hilfe gibt aber auch der Briefmarkensammlerverein Gaildorf (www.bsv-gaildorf.de), der Sammlerpost nach Berlin weiterleiten wird.


     
Mitgliederversammlung des BSV am 2. März 2019

Am 2. März 2019 fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung statt. Nach drei Jahren waren wieder Wahlen angesagt. Der gesamte bisherige Vorstand stellte sich wieder zur Wahl und wurde einstimmig bestätigt. Beim Ausschuss haben nur drei Mitglieder kandidiert und sind einstimmig wieder gewählt worden. Auch die Kassenprüfer wurden einstimmig gewählt.

Die Leitung des BSV sieht nun für die nächsten drei Jahre so aus:
1. Vorsitzender: Bernhard Scheu
2. Vorsitzender: Axel Brockmann
Kassier: Joachim Rupp
Schriftführer: Hartmut Wolf
Geschäftsführer: Klaus Schumm

Jugendleiter: Günter Schary

Ausschuss:
Werner Halaczinsky
Kurt Schary
Manfred Salzmann

Kassenprüfer:
Walter Krey
Kurt Schary



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